BODY FLASH, LIFESTYLE — 1. Dezember 2011 11:58

Der Weg zum „Home-Yoga“

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yogadogz.com

Nachdem ich zwei Kurse besucht hatte, fühlte ich mich einigermaßen so weit sicher, um Yoga daheim zu praktizieren.

Es gab zwei Gründe, weshalb „Home-Yoga“ für mich gut in Frage kam:

  • Ich war zeitlich ungebunden
  • Ich konnte mich besser auf meinen Körper und mich konzentrieren

Zuerst sollte man sich das richtige  Yoga-Equipment besorgen. Wichtig ist vor allem eine rutschfeste Unterlage.

Und warum? Nun, ich wollte mich nicht von der „Werbung“ beeinflussen lassen. Ein armer Yogi in Indien hat auch keine Yoga-Matte unterm Arm geklemmt, sondern praktiziert Yoga auf dem Rasen oder gar auf dem nackten Asphalt. Also, dachte ich, lege ich auf dem Parkettboden einfach meine Lieblingsdecke aus und benutze diese als meine Yoga-Unterlage. Die Decke ist zwar kuschelig, aber leider wandert die mit den Übungen mit und jede Bewegung, die die Decke macht, brachte mich aus dem Gleichgewicht. Das sah zum einen bescheuert aus und zum anderen war es ziemlich anstrengend, gewisse Stellungen zu halten.

Auch bei Klamotten ist eine richtige Wahl empfehlenswert. Es heißt, dass diese nicht eng anliegen sollen und gemütlich zu tragen sind. Nun, ich zog eine schlabbrige Trainingshose und ein XXL Shirt an. Das erwies sich leider nicht als sehr praktisch. Beim „nach unten schauenden Hund“ rutschte mir das Shirt über dem Kopf und ich hatte meinen Schwierigkeiten beim Atmen, da sich beim Einatmen das Shirt in meine Nasenlöcher verirrte. Und sobald ich aus der Stellung des „nach unten schauenden Hundes“ ein Bein nach oben streckte, um es vorne zwischen meine Hände zu schwingen, rutschte das Hosenbein bis zum Anschlag des Beins nach unten. Nun hatte ich das Shirt über dem Kopf gestülpt, das Hosenbein bis zum Schambereich, und die natürlichen Schwimmreifen am Bauch und die Waden lagen frei.  Ja, das war wohl ein Blick für die Götter. An  Konzentration beim Ausüben der Asanas war einfach nicht mehr zu denken.

Ab zum Online-Shopping des richtigen Equipments und in den virtuellen Warenkorb wanderten:

  • Yoga-Matte weinrot 1 Meter x 2 Meter
  • Yoga-Matte natur/Lammfell 1 Meter x 2 Meter
  • Reise-Yoga-Matte Götteredition Ganesha
  • Yoga-Tasche aus Baumwolle Götteredition Ganesha
  • Meditationskissen
  • Yoga-Block
  • Yogahosen
  • Gemütliche enganliegende Oberteile.

Nun hieß es, einen geeigneten Platz daheim zu finden, der „Yoga-gerecht“ war. Das bedeutet nicht, dass man immens viel Raum benötigt. Es muss ein Ort sein, an dem man sich wohlfühlt. Und diesen Flecken findet man auch in einer Ein-Zimmer-Wohnung.

Bei mir wanderten beide Yogamatten (die Lammfell-Matte über die weinrote Yoga-Matte) vor den Fernseher, rechts davon sind  Fenster, die meinen persönlich ausgewählten Yoga-Platz mit Licht durchfluten. Und links davon stehen meine Regale, in denen meine Ägyptologie-Bücher untergebracht sind. Für mich meine persönliche  Wohlfühl-Oase, in der gerne mein mittlerweile tägliches Yoga stattfindet.

7 Comments

  • Diesen Fehler habe ich auch gemacht :D XXL Shirt und trainingshose :D

    habe aber auch schnell festgestellt das man mit einer Leggins besserbedient ist :)

    Ich habe meine Yoga Kleidung bei http://www.flavs.de/ gekauft ;)

    und die Yoga Matte bei uns im Orthopediegeschäft.

    LG Marina

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